Den Weg gemeinsam gehen - mit Freunden und Familie

Der Halt von Freunden und Familie kann sehr guttun. Sie können Dich auffangen, wenn es Dir schlecht geht, Dich unterstützen und Dir Kraft geben. Offenheit und Vertrauen können helfen. Gemeinsam seid Ihr stark!

PD Dr. med. Claas Lahmann

Prof Dr. med. Claas Lahmann
Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg, unterstützt uns inhaltlich bei diesem Thema.

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Den Weg gemeinsam gehen -
mit Freunden und Familie

Der Halt von Freunden und Familie kann sehr guttun.
Sie können Dich auffangen, wenn es Dir schlecht geht,
Dich unterstützen und Dir Kraft geben.
Offenheit und Vertrauen können helfen.
Gemeinsam seid Ihr stark!
Prof. Dr. med. Claas Lahmann
Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg, unterstützt uns inhaltlich bei diesem Thema.
Prof. Dr. med. Claas Lahmann
Thema
1
   

Gemeinsam mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa umgehen


Offenheit und Vertrauen

Selbst mit der CED klarzukommen, ist schon nicht immer einfach – doch wie sollst Du es Deiner Familie und Deinen Freunden „beibringen“? Sie gehören wahrscheinlich zu den Menschen, die Dir am nächsten stehen. Wie gehen sie mit Deiner CED um? Zeigen sie Verständnis, Interesse oder zu viel Fürsorge? Jeder Mensch ist einzigartig und hat auch seine ganz eigene Art, mit der CED umzugehen. Wie offen Du mit der Krankheit bist, hängt also von Dir und auch von der Situation ab, in der Du Dich befindest. Dein persönlicher Umgang mit der CED kann sich auch mit der Zeit ändern. Offen über die CED zu sprechen, kann Vorteile haben. Es kann dabei helfen, dass Deine Familie oder Deine Freunde besser verstehen, wie es Dir geht und was in Dir vorgeht. Vielleicht lassen sich damit auch Missverständnisse vermeiden oder Unsicherheiten aus dem Weg gehen. Denk auch daran, dass man Dir nicht immer ansieht, wie es Dir gerade geht. Umgekehrt kann es auch für Dich manchmal einfacher sein, wenn Du weißt, was die Menschen um Dich herum empfinden und denken. Ob jemand nicht interessiert ist oder sich nicht traut, nachzufragen, lässt sich manchmal nur im offenen Gespräch klären. Auf der anderen Seite kann es auch passieren, dass Du – z. B. im Freundes- oder Bekanntenkreis – auf Unverständnis wegen Deiner Krankheit stößt. Wäge also für Dich ab, wann und was genau Du wem von der CED erzählen möchtest.

Tipps für Dich 

Streiche über die Tipps um zu blättern.

Psychotherapie: Unterstützung suchen

Manchmal fehlen einfach die Worte oder der Weg führt in eine Sackgasse, aus der allein kein Ausweg mehr zu finden ist. Ein Blick von außen kann dann vielleicht neue Perspektiven aufzeigen. Manchmal gibt eine psychotherapeutische Unterstützung die nötigen Impulse.
 
Psychotherapie: Unterstützung suchen

CED: Wann ist Offenheit angebracht?

Familie und enge Freunde wissen Bescheid? Wie ist es mit anderen, mit denen Du nicht so viel zu tun hast? Manchmal möchtest Du vielleicht einfach nicht alles lang und breit erklären. Das kann nach dem Sport, im Chor oder im Verein sein, wenn zusammen angestoßen wird und Du nicht mitmachen möchtest. Oder im Restaurant in großer Runde, wenn Du nicht so experimentierfreudig mit exotischem Essen bist wie die anderen. „Ich kann das nicht vertragen“ oder „Lass uns ein anderes Mal darüber sprechen“ – leg Dir etwas zurecht, was Dir dabei hilft, nicht so viel erklären zu müssen.
 
CED: Wann ist Offenheit angebracht?
Thema
1

Familie und Freunde: Zwischen Normalität und Flexibilität

Die CED kann eine echte Herausforderung sein – für Dich und Dein Umfeld. Auch auf Deine Familie und Deine Freunde können dadurch Veränderungen zukommen. Vielleicht müssen Aufgaben in der Familie neu verteilt werden, es ändern sich Rollen oder Ihr seht Euch nicht mehr so häufig wie früher. Das kann auch phasenweise passieren, sich also wieder ändern, wenn ein Schub vorbei ist. Kurzum: Es ist Flexibilität gefragt – von allen Beteiligten. Gleichzeitig seid Ihr vor die Aufgabe gestellt, das Gleichgewicht zu finden: mit der CED zu leben, ohne dass sie das ganze Leben bestimmt.
Erstellt am: 15.09.2014
Zuletzt geändert am: 07.03.2016
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Katharinas Videoantwort

Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht, offen mit Morbus Crohn umzugehen und war es ein langer Prozess, diese Form des Umgangs zu lernen?

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Selbsthilfe:
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