Ob Beziehung oder Kinderwunsch: Gemeinsam sind wir stark!

Partnerschaft, Zweisamkeit, Familienplanung: Themen, bei denen die CED Einfluss nehmen kann – aber nicht die Hauptrolle spielen muss. Findet gemeinsam Euren Weg.

PD Dr. med. Birgit Terjung

PD Dr. med. Birgit Terjung
Chefärztin der Abteilung für Innere Medizin – Gastroenterologie an den GFO Kliniken Bonn, Betriebsstätte St. Josef-Hospital, unterstützt uns inhaltlich bei diesem Thema.

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PD Dr. med. Claas Lahmann

Prof. Dr. med. Claas Lahmann
Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg, unterstützt uns inhaltlich bei diesem Thema.

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Partnerschaft, Zweisamkeit, Familienplanung:
Themen, bei denen die CED Einfluss nehmen kann –
aber nicht die Hauptrolle spielen muss.
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Gastroenterologie an den GFO Kliniken Bonn,
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Thema
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CED: Besonderheiten bei der Verhütung


Die Antibabypille ist die häufigste und eine sehr sichere Verhütungsform. Bei der Einnahme der Pille ist allerdings Folgendes zu beachten: Die Hormone, die für die Verhütung sorgen, werden über den Darm aufgenommen. Bei starkem Durchfall kann es passieren, dass zu wenig oder gar kein Wirkstoff vom Körper aufgenommen wird. Die Wirkung geht verloren, ohne dass Du es merkst. Besonders wenn die Krankheit aktiv ist, sollte daher zusätzlich mit Kondomen verhütet werden. Doch noch etwas solltest Du bedenken, wenn Du überlegst, mit der Pille zu verhüten. Die Pilleneinnahme ist mit einem leicht erhöhten Risiko für Thrombose  verbunden. Durch CED steigt diese Wahrscheinlichkeit nochmals leicht an, insbesondere, wenn die Entzündung aktiv ist. Sprich mit Deinem Frauenarzt darüber, wie das Risiko bei Dir einzuschätzen ist und ob die Pille die geeignete Verhütung für Dich ist. Und ganz natürlich verhüten durch das Errechnen der fruchtbaren Tage? Durch die Entzündung kann es zu Hormonschwankungen kommen. Diese können – insbesondere während eines Schubs – den Monatszyklus aus dem Takt bringen. Das heißt, auf das Rechenergebnis ist nicht unbedingt Verlass.

Alternative Wege zur Verhütung

  • Eine hormonelle Verhütungsmethode, die die Hormone nicht über den Darm abgibt, ist beispielsweise ein Scheidenring aus Kunststoff. Er bleibt den Zyklus über in der Vagina und gibt dort Hormone ab.
  • Auch die Dreimonatsspritze oder ein Hormonstäbchen, das unter die Haut im Oberarm eingesetzt wird und dort drei Jahre wirkt, kann eine Alternative sein.
  • Eine Überlegung wert für diejenigen, die die Familienplanung bereits abgeschlossen haben, sind Spiralen, die es in verschiedenen Ausführungen gibt.
  • Nicht vergessen solltest Du natürlich das Kondom: Als einziges Verhütungsmittel schützt es auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten.

Für Dich als Frau ist Dein Frauenarzt, den Du über die CED informieren solltest, Ansprechpartner für die Auswahl des passenden Verhütungsmittels, auch im Hinblick auf Nebenwirkungen von hormonellen Verhütungsmethoden.
Erstellt am: 15.09.2014
Zuletzt geändert am: 07.03.2016
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