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Thema
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19.12.2018

Aktuelles

Fabiola berichtet: Schwangerschaft mit Morbus Crohn

Fabiola hat Morbus Crohn, sie hat auch drei Kinder – zwei davon leibliche. Somit hat sie zwei Schwangerschaften mit der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung erlebt. Ihre Erfahrungen dabei waren sehr unterschiedlich. Ihr ist es wichtig, anderen Frauen mit CED Mut zu machen, ihren Kinderwunsch zu verwirklichen. In einem neuen Video berichtet sie darüber, was sie während ihrer Schwangerschaften erlebt hat. Entscheidend dabei war für Sie die gute Betreuung durch ihren Gastroenterologen, als sie ihr zweites Kind erwartete, und die Tatsache, dass die Erkrankung unter Kontrolle war. Ihre Erlebnisse als Mutter mit CED teilt sie auch auf Instagram unter MamamitCroehnchen . Die von Ihr gegründete Facebook-Gruppe Mama mit Cröhnchen lädt zum Erfahrungsaustausch ein.

Vor der Diagnose Morbus Crohn: Die erste Schwangerschaft war überschattet von Sorgen

In der ersten Schwangerschaft hatte Fabiola noch keine Diagnose. Beschwerden hatte sie jedoch sehr wohl. Ihre Hausärztin und auch ein Internist haben versucht herauszufinden, was los ist – ohne Erfolg. Im Vordergrund für Fabiola stand in dieser Zeit die Sorge um das Ungeborene: „Ich hatte immer Angst um mein Kind. Meine Schmerzen rückten für mich in den Hintergrund. Ich wollte weder Schmerzmittel noch andere Medikamente nehmen. Ich war einzig darauf bedacht, dass mein Kind überlebt, gesund ist und alles bekommt, was es braucht. So war die erste Schwangerschaft von Schmerzen und Sorgen geprägt.“ Auch nach der Geburt gab die CED keine Ruhe. Eineinhalb Jahre später erhielt sie dann endlich die Diagnose Morbus Crohn.

Die zweite Schwangerschaft: Gut betreut und der Morbus Crohn behandelt

Bei ihrer zweiten Schwangerschaft wurde Fabiola durch ihren Gastroenterologen gut betreut. Aber auch ihre Frauenärztin wusste über die CED und ihre Therapie Bescheid und hat die Beratung angepasst. Besondere Sicherheit gab ihr, dass sie schubfrei in die Schwangerschaft ging. Darüber hinaus war ihr die Aufklärung, die sie erhalten hatte, als sie mit ihren Ärzten über den Kinderwunsch sprach, sehr wichtig. Sowohl ihr Gastroenterologe als auch ihre Frauenärztin und ihr Hausarzt bestärkten sie darin, dass mit der CED eine ganz normale Schwangerschaft möglich ist. Darüber hinaus erfuhr sie, dass bei Bedarf bestimmte Medikamente während einer Schwangerschaft angewendet werden können. „Das hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Ich wusste, wenn ich während der Schwangerschaft einen Schub bekomme, ist es möglich, diesen in den Griff zu bekommen“, betont sie. Anderen Frauen mit Kinderwunsch und CED rät Fabiola, sich gut zu informieren und mit allen behandelnden Ärzten darüber zu sprechen. Von Gastroenterologen würde sie sich wünschen, dass das Thema Kinderwunsch frühzeitig thematisiert wird, um unnötige Ängste und Sorgen zu vermeiden: „Wenn die Diagnose gestellt wird, demotiviert das erst einmal und erzeugt Ängste. Darüber zu sprechen und vom Arzt zu erfahren, dass es möglich ist, ganz normal weiterzuleben, schwanger zu werden, auch mit einer Therapie, kann den Umgang mit der CED viel leichter machen.“