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27.04.2020

Aktuelles

Video: Melanies Sohn hat Colitis ulcerosa

Melanies Sohn hat Colitis ulcerosa

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa kennen keine Altersgrenze – auch Kinder können eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung bekommen. Melanies Sohn zählt dazu, er erkrankte im Alter von zwei Jahren an Colitis ulcerosa. Nach dem ersten großen Schock, lernt Melanie und ihre Familie nach und nach mit der chronischen Erkrankung ihres Sohnes umzugehen. Ein wichtiger Schritt dabei war der Austausch mit anderen Eltern – in der Selbsthilfegruppe, die sie selbst gegründet hat. Im neuen Video erzählt Melanie von ihren Erfahrungen.

Hilfe im Umgang mit der Colitis ulcerosa

„Als wir die Diagnose bekommen haben, ist erst einmal eine kleine Welt für uns zusammengebrochen, weil wir als Eltern nicht wussten, was das für uns bedeutet“, erinnert Melanie sich an die erste Zeit. Vom behandelnden Kindergastroenterologen fühlt sie sich gut betreut und informiert. Trotzdem hat sie das Bedürfnis, noch mehr über Colitis ulcerosa bei Kindern zu erfahren, insbesondere von anderen Eltern. „Ich war auf der Suche nach einer Selbsthilfegruppe in der Nähe für Eltern, deren Kinder an CED leiden, und bin nicht fündig geworden“, erzählt sie. „Ich habe mich dann entschlossen, meine eigene Selbsthilfegruppe zu gründen.“ Sie ruft CED – Kleine Helden ins Leben, die erste Selbsthilfegruppe für Eltern von an CED erkrankten Kindern in Nordrhein-Westfalen. Der Austausch mit anderen Eltern sowie der ärztliche Rückhalt, den sie erhält, helfen ihr, mit der neuen Situation klarzukommen.

Kinder behutsam an die CED heranführen

Heute ist Melanies Sohn fünf Jahre alt und versteht immer mehr, was die Colitis ulcerosa bedeutet. Sehr behutsam führt Melanie ihn an die Besonderheiten heran, die seine Erkrankung mit sich bringt, etwa bei der Ernährung. „Wenn er zum Beispiel Süßigkeiten isst, die ja jedes Kind in dem Alter gern hat, sage ich ihm, dass er das darf, aber mit Bedacht. Das versteht er auch“, so Melanie. In der Familie gehen alle ganz normal mit der Erkrankung um. Einzig auf die Ernährung wird mehr geachtet – daran halten sich jedoch alle Familienmitglieder zusammen, denn ihr Sohn soll sich nicht krank oder ausgeschlossen fühlen. Anderen Eltern mit an CED erkrankten Kindern gibt Melanie mit auf den Weg: „Man sollte den Kindern nichts verbieten und ihnen damit das Gefühl geben, dass sie krank sind. Besser ist es, ihnen Dinge mit Bedacht zu erlauben.“