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Thema
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15.06.2020

Aktuelles

Video mit Eva und Julia: Der CED-Therapie die Treue halten

Umgang mit der CED-Therapie

Morbus Crohn ist ein ständiger Begleiter im Leben von Eva und Julia. Dadurch zählt auch die CED-Therapie zum festen Bestandteil des Alltags der beiden. Um die Erkrankung mit der Behandlung möglichst gut in Schach zu halten, ist bei ihrer Umsetzung Regelmäßigkeit, Konsequenz und manchmal auch Geduld gefragt. Ob das immer gelingt und was dabei hilft, die Therapie nicht schleifen zu lassen, darüber berichten Eva und Julia im neuen Video.
Eva betont, wie wichtig es ist, gut über die Therapie Bescheid zu wissen: „Ich finde es leichter, eine Behandlung nachhaltig fortzuführen, wenn ich weiß, was ich da nehme und was es im Körper macht. Es ist schließlich die Hoffnung daran geknüpft, dass die CED sich bessert. Das motiviert, ein Medikament längerfristig zu nehmen.“ Das ist auch für Julia die größte Motivation, bei der Behandlung am Ball zu bleiben. „Ich bin gerade in Remission und mein Ziel ist es, dass ich auch möglichst lange in Remission bleibe. Genauso ist es im Schub, dann ist meine Motivation, den Schub schnell loszuwerden und in Remission zu kommen, um ein relativ normales Leben möglichst ohne Einschränkungen zu führen“, berichtet sie.

Therapieentscheidung gemeinsam mit dem Arzt

Je mehr Wissen sich Eva über ihre Erkrankung angeeignet hat, desto besser war sie auch in der Lage, eine gemeinsame Therapieentscheidung mit ihrem behandelnden Gastroenterologen zu treffen. „Im Laufe der Zeit habe ich viel mehr über die CED und was sie mit mir macht gelernt. Ich fordere bei meinem Arzt aktiv ein, dass ich mitsprechen darf und sagen kann, auf was ich bei der Medikation Wert lege.“ Den Gedanken, eine Therapie zu beenden, weil es wieder besser geht, hatten Eva und Julia bislang nicht. „Bei mir war es tatsächlich eher die Angst, dass es wieder schlechter wird, die da mitgespielt hat, als dass ich auf die Idee kommen würde, ein Medikament selbst herunterzudosieren – bzw. die Freude darüber, einen Moment Ruhe vor der CED zu haben, ist zu groß“, so Julia über ihre Erfahrungen. Ohne Rücksprache mit dem Arzt haben beide noch nie eine Therapie beendet. Eva erinnert sich, dass sie es proaktiv bei ihrem Arzt angesprochen hat, als sie eine Behandlung bekam, von der sie sich unsicher war, ob es das Richtige für sie ist, und nach Alternativen gefragt hat.

Behandlung und ausgewogener Lebensstil

Die Therapie ist die Basis, um eine CED unter Kontrolle zu bekommen. Mit einem ausgewogenen Lebensstil kann es zudem gelingen, die Behandlung zu unterstützen. Stressbewältigung, Ernährung und Bewegung sind Faktoren, die Eva und Julia dabei besonders im Blick haben. Wichtige Energiequelle für Julia ist es, sich um ihren Hund und ihre Pferde zu kümmern. „Ich finde, es gibt wirklich viele Aspekte. Eigentlich muss das Leben mit einer CED neu organisiert werden. Ich achte darauf, die Balance hinzubekommen, sich nicht zu sehr von der Erkrankung vereinnahmen zu lassen, aber genau genug auf die CED zu hören, um zu erkennen, ob ich gerade in eine Überlastung hineinlaufe“, beschreibt Eva ihre Strategie. „Ich finde es wichtig, sich bewusst schöne Dinge vorzunehmen, aus denen man wieder Kraft schöpfen kann.“