CED auf einen Blick

Unter dem Begriff chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) werden in erster Linie zwei Krankheitsbilder zusammengefasst: Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Bei beiden spielt das Immunsystem – die körpereigene Abwehr – eine wesentliche Rolle. Das zeigt sich in diesem Fall durch eine Entzündung im Verdauungstrakt.

Überblick CED


CED auf einen Blick

Unter dem Begriff chronisch-entzündliche Darm-
erkrankungen (CED) werden in erster Linie zwei Krankheits-
bilder zusammengefasst: Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
Bei beiden spielt das Immunsystem – die körpereigene
Abwehr – eine wesentliche Rolle. Das zeigt sich in diesem
Fall durch eine Entzündung im Verdauungstrakt.
Thema
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Hier ist Verbindlichkeit gefragt: 5 Tipps für die CED-Therapie


Beispielsweise einmal täglich oder alle zwei Wochen – mit Deinem Arzt hast Du genau besprochen, wann, wie oft und in welcher Dosis Du Deine Medikamente gegen Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa nehmen sollst. Sich daran zu halten, ist wichtig, damit Deine Therapie Erfolg hat und Du möglichst wenig von der CED beeinträchtigt wirst. Soweit die Theorie – doch der Alltag kann den einen oder anderen Stolperstein für die gewissenhafte Umsetzung der Behandlung bereithalten. Bist Du in Sachen Medikamenteneinnahme schon einmal aus dem Tritt gekommen? Mach Dir klar, woran es lag, und finde Wege, Deinen Therapie-Stolperstein ab jetzt zu umgehen. Unsere Tipps können Dir dabei helfen.

  1. Schlauberger
    Mach Dich schlau: Sorge dafür, dass Du Dich gut mit der CED und vor allem mit Deiner Therapie auskennst. Warum ist die gewählte Behandlung für Dich geeignet? Wie wirkt das Medikament? Wann ist eine Wirkung zu erwarten? Welche unerwünschten Arzneimittelwirkungen können evtl. bei Deinen Medikamenten auftreten? Kläre alle Fragen, die Du hast, mit Deinem Arzt. Sprich mit ihm, wenn Du unsicher bist oder Bedenken wegen der Behandlung hast. Wenn Du genau weißt, was es mit Deiner auf sich hat, bist Du auch sicherer im Umgang mit ihr.
  2. Vorteilsfinder
    Wenn Deine Therapie Erfolg hat, gelingt es der CED nicht mehr, Dein Leben so stark zu beeinträchtigen. Das bedeutet ein Gewinn an Lebensqualität. Doch was ist Lebensqualität für Dich genau? Besser die nächsten Tage und Wochen planen zu können, die ständige Müdigkeit los zu sein, im Job durchzustarten oder ein entspanntes Picknick im Park: Führ Dir vor Augen, wie Du persönlich von Deiner Therapie profitierst, wenn sie wirkt. Das kann Dich auch motivieren, es mit der Behandlung sehr genau zu nehmen.
  3. Medikamentenwecker
    Wenn es Dir schwerfällt, an die rechtzeitige Einnahme Deiner Behandlung zu denken, stell Dir den Wecker – im übertragenen Sinne. Es gibt viele praktische Erinnerungshilfen: Ein Post-it am Kühlschrank oder Badezimmerspiegel, die Weckfunktion an Deinem Handy oder die CED-App. Die App erinnert Dich zudem auch noch an Arzttermine und bietet Dir ein CED-Tagebuch und einen praktischen Toilettenfinder.
  4. Gewohnheitstier
    Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier. Nutze diese Eigenschaft für Deine Therapie. Wenn Du die Einnahme Deiner Medikamente in Deine tägliche Routine einbindest, wird sie einfach ein Teil des Alltags. Immer vor dem Zähneputzen, jeden Mittwoch nach dem Sport – wo passt das Behandlungsintervall mit einer Deiner Alltagstätigkeiten zusammen? Verbinde einfach beides miteinander.
  5. Teamplayer
    Hol Dir Verstärkung für Deine CED-Therapie aus Deinem Umfeld. Beste Freundin, Partner oder Familienmitglied: Binde jemanden ein, der Dir nahesteht. Schließt zum Beispiel einen „Vertrag“ ab. Du nimmst es mit der Therapie ganz genau, Dein Unterstützer kommt mit zum nächsten Arzttermin – weil Dir das Sicherheit gibt. Auf diese Weise hast Du einen Verbündeten, mit dem Du wichtige Punkte zur CED und zur Behandlung noch einmal besprechen kannst.
Erstellt am: 18.09.2017